
26.9. Monaco. Über die Autobahn waren wir ratzfatz an der richtigen Ausfahrt. Allerdings brauchten wir bis zu unserem Parkplatz (direkt am Hafen) noch einmal so lang. Da wir eigentlich
eine große Tour (Col de Turini etc.) vorhatten, spazierten wir nur ein wenig am Hafen rum. Erste Regentropfen zeigten uns jedoch, dass die große Tour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen wird.
Am Meeresmuseum stiegen wir in die Bimmelbahn und ließen uns die Stadt zeigen. Kaum waren wir am Ausgangspunkt angekommen, wurden wir von einem Gewitter und heftigem Regen im Wartehäuschen festgenagelt.
Zum Glück hatten wir unsere warmen Motorradsachen an. Nach einer guten Stunde verzog das Unwetter so schnell wie es kam und wir konnten in der Boxengasse ein Sandwich essen. Wer immer denkt, dass Monaco teuer ist,
der wird zumindest in dieser Ecke eines Besseren belehrt. 2,50 für einen Cappuccino ist o.k. Heute knackten wir die 3000 km-Marke. Außerdem lernten den Mistral kennen. Obwohl die Sonne schien, pfiff ein ungemütlicher Wind ums Zelt.
Gefahrene Km: 200
Besonderheit: An jeder Ecke gibt es in Monaco Motorradparkplätze. Die 2 auffälligsten Schiffe im Hafen "Lady Moura" und "SS Delphine".
27.9. Irgendwie reizen uns hier keine Ziele mit dem Motorrad anzufahren. Weder Cannes, noch Nizza noch St.Tropez. Also wieder an den Strand. Nachmittags erkunden wir zu Fuß die nähere Umgebung von Agay in östlicher Richtung.
Auf dem Rückweg erwischte uns ein kleiner Schauer. Das 1.Mal, dass wir durch Regen nass werden. Zum Glück hatten wir noch eine Dose Paella.
28.9. Vormittags einkaufen und tanken. Nachmittags wieder am Strand.
Abendessen: Kartoffel, Cordon Blue und Fischsuppe.

29.9. Kein Strandwetter, aber auch kein richtiges Tourwetter, aber genau das richtige Stadtbummelwetter. Auf nach Frejus. Zuerst suchten wir den Verladebahnhof. Naja, von Suche kann man die nicht reden,
da er perfekt ausgeschildert ist. Schwieriger war es da schon in die Altstadt zu kommen und auch einen Parkplatz zu finden. Auf dem Markt 4 Austern für 2 Euro gegessen. Allein dafür fahre ich wieder mal hierher auf Urlaub.
Nach der Cappuccino-Pause beschlossene wir doch uns St.Tropez anzusehen. In St.Agylf klatschten jedoch die ersten Tropfen auf mein Visier und wir drehten sofort um. Kaum hatten wir den Supermarkt erreicht, ging der Schauer runter.
Als wir eine Stunde später aus dem Riesending raus kamen, lachte wieder die Sonne und wir fuhren heim. Da gab es aber noch ein kleines Sträßchen Richtung Massiv d'Estrel, das wir bis jetzt immer rechts liegen ließen.
Was hatten wir da bloß verpasst. Phantastische Sicht über Agay und Richtung Nizza. Eine herrlich gewundene Strasse. Zum Schluss schafften wir auch noch unseren 50 Col.
Abendessen: Spagetti Carbonara und Fischsuppe
Gefahrene Km: 85
30.9. Wieder Strandtag. Super-Keini. Am letzten Tag holte ich mir noch einen Sonnenbrand.
Abendessen: Spagetti Bolognese
1.10. Der Campingplatz war mit 16 Euro pro Parzelle auch günstig. Immerhin gab es auch einen Shop für die Frühstücksbrötchen und einen Swimmingpool. Das Frühstück nahmen wir in der kleinen Patisserie am Strand ein.
Rekord. 3,20 Euro für einen kleinen Cafe au lait. Na, die Maus sieht mich nicht mehr wieder. Am Verladebahnhof (wieder mal) viel Spaß mit Autos gehabt, die zwar toll aussehen, aber nicht auf den Reisezug passen. Mit 90 Minuten
(davon 75 Minuten ohne Information) Verspätung ging es endlich los. Im hellen konnten wir noch Toulon, Marseille und Avignon sehen. Was für einen Bogen fahren wir denn da ? Weitere Sationen werden Lyon, Metz und Trier sein.
Mit einem netten holländischen Paar teilten wir das Abteil.
Mit knapp einer Stunde Verspätung kamen wir am 2.10.07 gegen 9 Uhr in Düsseldorf an.
Resumee: Gesamtkilometer: 3325 bei Traumwetter
Highlights: Albula, Col de Coyolle, Col de Champs, Cormet de Roseland
Beste Campingplätze: Poschiavo (Ausstattung), Les Rives des Agay (Lage), Visp (Ausstattung in Restaurant)
Die beste Ehefrau der Welt, die aus dem kleinsten Budget super Abendessen zaubert.
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