Alpen 2007 (Bozen - Frejus 9.9.07 - 2.10.07)
 


Bucht von Aigy

Bereits im Dezember (!!) 2006 buchten wir den Autoreisezug. Trotzdem war die Strecke Narbonne - Düsseldorf schon ausgebucht.
Im Nachhinein ein Glücksfall, da wir deswegen Agay kennen und lieben lernten. Im August kaufte ich mir noch schnell die CBF1000, da die gute Transalp eine Alpenquerung zwar problemlos meistern würde, die lästige CBF600 (Chris) im Nacken auf Dauer doch nervt. Zusätzlich kauften wir uns noch das Garmin Zumo 500 und ein Bluetooth-fähiges Funksystem, sowie ein neues Zelt (Coleman Lakside), in dem man auch sitzen und stehen kann.

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  • 9.9. Pünktlich zum Check-in in Düsseldorf angekommen. Doch, oh Schreck, was ist denn hier los? Rund 50 Biker und entsprechend viele Käfighocker warten auf die Verladung. Nun gut, es relativierte sich, da nur knapp die Hälfte nach Bozen wollte. Die Zugfahrt verlief eigentlich wie immer. Wir hatten supernette Abteilnachbarn, ich labberte die Leute und Chris in den Schlaf. Gefahrene Km: 40

    Auffahrt Gavia

    10.9. Der Service bei der DB wird immer schlechter. Der Gute-Nacht-Trunk fiel komplett aus und das Frühstück hätte mir jeder Penner hinterher geworfen. Nachdem ich das Garmin davon überzeugen konnte Bozen zu verlassen, fuhren wir als 1.Paß über den Mendelpaß (1363m) Richtung Tonale. In Vermiglio holten wir das Frühstück mit Speck und Käse nach. Nach dem Tonalepaß (1883m) nahmen wir uns zum Zeitvertreib noch den Gavia (2621m) vor. Eigentlich wollten wir es am 1.Tag ruhig angehen lassen, aber der Gavia verlangte uns alles ab. Schlimmer war jedoch die Fahrt von Bormio nach Tirano. Zig Kilometer Tunnel und ständig wurden wir (trotz Verbot) überholt, abgedrängt und ausgebremst. Italien war in Tirano als Urlaubsland gestorben. Direkt am Grenzübergang I-CH machten wir noch eine kleine Capucchino-Pause, ehe wir kurz danach in Poschiavo auf dem Campingplatz Bommerang unser Zelt aufschlugen. Der Aufbau funktionierte prima, nur der Blasebalg "himmelte" gleich beide Steckdosen. Super, handwerklich talentiert fand ich noch nicht mal die Sicherung(en).
    Abendessen: Speck, Käse, Schinken und Rotwein.
    Gefahrene Km: 229

    Stilfser Joch Süd

    11.9. Nennen wir die heutige Runde "9 Pässe" oder "Kalt und warm". Der Fön ließ uns recht unruhig schlafen, aber Fön bedeutet auch gutes Wetter, kann er gerne noch ein wenig ums Zelt pfeifen. Außerdem konnte man herrlich den Sternenhimmel betrachten. Nach ausgiebigem Frühstück versuchte ein netter Automechaniker unser Steckdosenproblem zu lösen, leider ohne Erfolg. Auf dem Weg zu unserem Hauptziel (Stilfser Joch) froren wir uns die Forcola di Livigno (2315m), den Passo d'Eira (2209m) und den Passo di Foscagno (2291m) hoch und runter. Kurz vor dem Joch (Südrampe) bogen wir links auf den Umbrail (2501m) ab. Hier war es angenehm warm. In St.Maria fuhren wir rechts durch das Munstertal und über Mals und Prad und die Nordrampe zum Stilfser Joch (2757m). Oben empfingen uns Würstchenbude, Andenkenshop und 1000 Touris. Wir stoppten noch nicht mal zum obligatorische Gipfelfoto. Wieder ging es den Umbrail runter, diesmal aber von einer Kuchenpause (lecker) unterbrochen. In St.Maria bogen wir jetzt links auf die Ofenpaßstrasse (2149m) ab. Über Zernez und die Vororte von St.Moritz nahmen wir den Bernina (2328m) in Angriff. Die Strasse ist so toll ausgebaut, dass man auch ein wenig flotter als erlaubt unterwegs sein kann.
    Abendessen: Tortellini
    Gefahrene Km: 270
    Besondere Vorkommnisse: die Hände schmerzen vom Schalten, sind aber immer mollig warm.

    Solisbrücke

    12.9. Der Held des Tages ist Johannes Caselli. Er fand die kaputte Sicherung an meinem Motorrad und dass die Steckdose bei Chris's Motorrad nie funktionierte. Ohne Masse geht nix ;-). Über den Bernina fuhren wir zuerst nach Samedan. Die dortige Honda-Werkstatt gibt es nicht (mehr). Also ging es über den Albula (2321m) nach Tiefencastel. Der Albula ist die bis jetzt landschaftlich schönste Strecke. An der Sontisbrücke (Schinschlucht) machten wir Mittagspause. In Thusis befand sich die Werkstatt. Nach einer knappen Stunde konnten wir uns auf den Heimweg machen. Wir fuhren über den Julierpaß (2284m) und St.Moritz. Da die letzte Nacht sehr frisch war (minus 4 Grad) entschlossen wir uns das Zelt abzubauen und in das Matratzenlager umzuziehen.
    Abendessen: Restaurant
    Gefahrene Km: 215

    Rhonetal

    13.9. Standortwechsel. Über den Bernina und den Julier fuhren wir Richtung Thusis. Durch das Rheintal ging es über Disentis wieder in die Berge, Oberalp (2044m) und Furka (2431m). Vorbei an de Resten des Rhonegletschers hinab ins Rhonetal. Hier hörte allerdings der Spaß auf. Von Brig nach Visp und durch Visp brauchten wir über eine Stunde. Dementsprechend war meine Laune, zu allem Überfluss ging mein Headset kaputt, ich konnte Chris nur noch hören, dafür konnte sie mein Schimpfen nicht mehr hören ;-). Auf dem Campingplatz Mühleye fanden wir nicht nur ein Matratzenlager, sondern in Jenny Gruber (LINK) eine zuvorkommende Platzbesitzerin, die mit Rat und Tat meine miese Laune beendete.
    Abendessen: hervorragendes Käsefondue im Wiwanni.
    Gefahrene Km: 309


    Lac de Roseland

    14.9. Weiterfahrt. Auf eine Runde über Grimsel, Susten etc. hatten wir wegen des Verkehrs keine Lust und für die Tour zum Matterhorn war es zu wolkig. Also fuhren wir weiter Richtung Frankreich. In Martigny tankten wir noch mal günstig voll und dann ging es über den Col de la Forclaz (1526m) und den Col des Montets (1461m) nach Chamonix. Der Mont Blanc zeigte sich von seiner besten Seite, aber leider in fotoungünstigem Gegenlicht. Über St.Gervais und Megeve erreichten wir Flumet, wo wir südöstlich in den schönsten Abschnitt abbogen. Über den Col des Saisies (1633m) , den Col de Meraillet (1603m) und den Cormet de Roselend (1968m) erreichten wir Bourg-St.Maurice. In Aime, genauer in Cote d'Aime fanden wir einen niedlichen und ruhigen Campingplatz. Leider schmiss ich Chris's Maschine auf der Abfahrt in den Schotter. Zum Glück nur leichte Kratzer. Der Campingplatz ist mit 10 Euro pro Nacht supergünstig. Ausstattung: Sowohl warmes Wasser als auch Klopapier.
    Abendessen: Pellkartoffel in Würstchen
    Gefahrene Km: 250

    15.9. Ruhetag. Drehten eine kleine Einkaufsrunde und lagen den Rest des Tages in einem Erholungspark. Der See war sehr frisch.
    Abendessen: Pellkartoffel mit Gordon Blue
    Gefahrene Km: 40

    Col d'Iseran

    16.9. Das Navi spinnt. Verführt von den errechneten 178 km der geplanten Runde, machten wir noch einen zusätzlichen Abstecher zum Kleinen St.Bernhard (2188m). Dieser Abstecher kostete soviel Sprit, dass wir uns in Val d'Isere eine Tankfüllung de Luxe leisten mussten. 1.45 Euro. Die Strecke über den Col d'Iseran (2762m) war super. Über Modane fuhren wir nach St.Jean de Maurienne, wo wir unsere Kaffeepause einlegten. Diese Pause war auch bitter notwendig, denn der Hammer wartete noch auf uns. Der Col de la Madeleine (1993m). Kurve an Kurve und Kehre an Kehre hoch und das Ganze wieder runter. Die letzten 25 km auf der N90 über Moutiers zurück nach Aime dienten zur Lockerung der Muskulatur. Zwar auch Kurve an Kurve, aber eben mit 90 km/h statt 35 km/h.
    Abendessen: Spagetti
    Gefahrene km: 301

    Col d'Izoard

    17.9. Der Wetterbericht sagt für morgen Regen voraus. Also brechen wir auf zum nächsten Standort. Barcelonnette. Da wir den Iseran schon hatten und der Madeleine mit Gepäck sicher keinen Spaß macht, ließen wir es über die N60 Richtung Alberville und die A430 und A43 nach St.Michel de Maurienne krachen. 4 Euro Gebühr pro Bike sind auch kein Problem. Nach soviel Kurven ist eine Stunde lang mit Tempo 100 richtig schön. Über den Col de Telegraphe (1570m), Col du Galibier (2642m) und de Col du Lautaret (2058m) ging es nach Briancon. Für die Schönheit dieser Stadt hatten wir aber keine Augen, da das Wetter s super war, dass wir gleich noch den Col d'Izoard (2360m) und den Col de Vars (2109m) folgen ließen. In Barcelonnette fanden wir einen niedlichen Campingplatz, der im Garten einer Villa lag. Mit 9 Euro noch günstiger, fast in der Stadtmitte, aber leider gab es warmes Wasser nur gegen Münzen.
    Abendessen: Tortellini mit Basilikumsauce
    Gefahrene Km: 294

    18.9. Heute Nacht kam der erwartete Regen und bis gegen 15 Uhr kam auch immer wieder mal ein kleiner Schauer runter. Legten also einen weiteren Ruhetag ein und bummelten durch die Stadt.
    Abendessen: Restaurant 2 mal das Menue Surprise. Terrine ist keine Suppe, sondern Pastete und fromage blanc kein Käse, sondern Quark.


    die wollen nur spielen

    19.9. Heute Nacht hatte es minus 1 Grad, aber wir haben den Dreh raus. Die Thermosachen dienen als Puffer unter der Luftmatratze und der Nierengurt wird erfüllt seinen Zweck. Und wieder ein Highlight oder ist es dieses Mal DAS Highlight. Nach dem Auftauen fuhren wir durch die Gorges du Bachelard zum Col de la Cayolle (2327m). Dabei schafften wir einen Schnitt von sagenhaften 31 km pro Stunde. Allerdings lag dies an vorfahrtsberechtigten Schafherden und den fantastischen Motiven. (Murmeltier). Durch die Gorges du Dalius (leider in der verkehrten Richtung) und die Gorges du Cians (hier war die Schlucht auf der richtigen Seite) ging es zum Col de la Couillole (1678m). Über Isola ging es zum höchsten befahrbaren Punkt der Alpen. Restefond (2678m) / La Bonette (2802m). und ob nun der Bonette oder Iseran höher ist, ist uns wurscht. Wir nahmen sie ja beide. Bei Postkartenwetter war die Sicht überwältigend. Unseren geschundenen Hintern kam die neue Asphaltdecke sehr entgegen. Die größte Schwierigkeit war es daher kein Murmeltier zu überfahren, da diese possierlichen Tiere keine Rücksicht auf farbenschwache Biker nehmen. Gleich 3 Mal erwies sich der Stein da rechts am Fahrbahnrand als Murmeltier, das unbedingt vor mir die Strasse queren musste. Hämisch grinsend blieben sie dann sitzen, mich beobachtend wie ich versuche die Kamera aus dem Tankrucksack zu fingern und dann im letzten Moment aus dem Sucher zu verschwinden.
    Abendessen: Pellkartoffeln und Würstchen
    Gefahrene Km: 240

    Lac de Serre Pocon

    20.9. Der nächste Ortswechsel. Zuerst fahren wir immer die Ubaye entlang bis zum Lac de Serre-Poncon. Ab dort folgten wir der B900 über die Col St.Jean (1333m), de Maure (1346m) und de Labouret (1240m) nach Digne. Aber hier ging es auf der Route Napoleon (N85) über den Col de Lequers (1148m) nach Castellane. Bei der Wahl des Campingplatzes (Carajuan, kein Link) entschied ich mich für die Lage (direkt am Eingang zum Grand Canyon) und gegen die Stadtnähe. Ein Fehler, da wir für jedes Stück Brot 15 km nach Castellane fahren mussten.
    Abendessen: Die Paella aus der Dose harmonierte wunderbar mit dem Rotwein aus dem 5 Liter-Kanister.
    Gefahrene Km: 185

    21.9. Machten heute die Runde um den Grand Canyon du Verdon. Dummerweise fuhren wir die Route de Cretes im Gegenuhrzeigersinn. Da ist nach 8 km Schluss mit Raufrunterlinksrechts. Für die Strecke in die richtige Richtung hatten wir keine Lust mehr. Sahen Wildschweine und Geier.
    Abendessen: Kartoffelsuppe und Chili con Carne
    Gefahrene Km: 180


    Westabfahrt Col de Champs

    22.9. Heute nahmen wir uns die letzten 2000er Pässe der Gegend vor. Über den Col de Toutes Aures (1120m) fuhren wir noch mal zur Gorges de Dalius, da ich diese Strecke mit der Kamera fahren wollte. Die 1.Aufnahme ging leider in die Hose. Beim Einpacken hatte ich aus Versehen die Kamera ausgeschaltete. 5 km umsonst Blut und Wasser geschwitzt, da. Der 2.Versuch gelang umso besser. Weiter ging es zum Col de Champs (2191m). Eine wunderschöne Strecke, die aber auch anstrengend war. Berghoch ein sehr frischer und weicher Teer, bergab ein kaum 2 Meter breites Sträßchen. Den Col d'Allos (2247m) nahmen wir als Abstecher noch mit. Über Colmans und St.Andre ging es zurück zum Campingplatz.
    Gefahrene Km: 225


    Geier am Verdon

    23.9. Wieder mal ein ruhigerer Tag. Das Wetter ist einfach zu schön. In der Sonne rumdösen und abhängen und bis 12 Uhr frühstücken. Dann fuhren wir die Route de Cretes richtig rum. Ein landschaftlicher Wahnsinn. Auch die Geier zu beobachten ist interessant. Geier sind, vergleichbar zu Murmeltieren, genaue Beobachter der Fotografen. Sind alle Kameras gezückt, sieht man sie im Sucher bestenfalls in der Größe eines Fliegenschiss. Kaum dreht man sich um, fliegen sie einem knapp 3 Meter übern Kopf. Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen Bummel durch Castellane. Beim Boule zuschauen und das erste (belgische) Bier des Urlaub trinken. Spätestens jetzt war uns klar, dass die Wahl des Campingplatzes, na ja, unglücklich war. Ruhe ja, aber halt auch am Ende der Welt und das ist bei dieser Stadt nicht so toll.
    Abendessen: Paella
    Gefahrene Km: 74
    Besonderheit: kein Wein zum Abendessen

    24.9. Nach ausgedehntem Frühstück in Castellane ging es in flottem Tempo über Col de Luens (1054m), Col de Valferriere (1169m) Pas de la Faye (981m) und Col du Pilon (780m) nach Grasse. Hier narrte mich (mal wieder) das Navi (oder doch ein Benutzerfehler), da es partout den kürzesten Weg fahren wollte. In Agay fanden wir unseren letzten Campingplatz des Urlaubs. Ruhig gelegen und keine 10 Minuten vom Strand. Direkt nach dem Zeltaufbau auch im Meer baden gewesen.
    Gefahrene Km: 123

    25.9. Zum Einkaufen nach Frejus und danach den Rest des Tages am Strand verbracht.
    Gefahrene Km: 41



    Lady Moura

    26.9. Monaco. Über die Autobahn waren wir ratzfatz an der richtigen Ausfahrt. Allerdings brauchten wir bis zu unserem Parkplatz (direkt am Hafen) noch einmal so lang. Da wir eigentlich eine große Tour (Col de Turini etc.) vorhatten, spazierten wir nur ein wenig am Hafen rum. Erste Regentropfen zeigten uns jedoch, dass die große Tour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen wird. Am Meeresmuseum stiegen wir in die Bimmelbahn und ließen uns die Stadt zeigen. Kaum waren wir am Ausgangspunkt angekommen, wurden wir von einem Gewitter und heftigem Regen im Wartehäuschen festgenagelt. Zum Glück hatten wir unsere warmen Motorradsachen an. Nach einer guten Stunde verzog das Unwetter so schnell wie es kam und wir konnten in der Boxengasse ein Sandwich essen. Wer immer denkt, dass Monaco teuer ist, der wird zumindest in dieser Ecke eines Besseren belehrt. 2,50 für einen Cappuccino ist o.k. Heute knackten wir die 3000 km-Marke. Außerdem lernten den Mistral kennen. Obwohl die Sonne schien, pfiff ein ungemütlicher Wind ums Zelt.
    Gefahrene Km: 200
    Besonderheit: An jeder Ecke gibt es in Monaco Motorradparkplätze. Die 2 auffälligsten Schiffe im Hafen "Lady Moura" und "SS Delphine".

    27.9. Irgendwie reizen uns hier keine Ziele mit dem Motorrad anzufahren. Weder Cannes, noch Nizza noch St.Tropez. Also wieder an den Strand. Nachmittags erkunden wir zu Fuß die nähere Umgebung von Agay in östlicher Richtung. Auf dem Rückweg erwischte uns ein kleiner Schauer. Das 1.Mal, dass wir durch Regen nass werden. Zum Glück hatten wir noch eine Dose Paella.

    28.9. Vormittags einkaufen und tanken. Nachmittags wieder am Strand.
    Abendessen: Kartoffel, Cordon Blue und Fischsuppe.

    2 Austern für nen Euro

    29.9. Kein Strandwetter, aber auch kein richtiges Tourwetter, aber genau das richtige Stadtbummelwetter. Auf nach Frejus. Zuerst suchten wir den Verladebahnhof. Naja, von Suche kann man die nicht reden, da er perfekt ausgeschildert ist. Schwieriger war es da schon in die Altstadt zu kommen und auch einen Parkplatz zu finden. Auf dem Markt 4 Austern für 2 Euro gegessen. Allein dafür fahre ich wieder mal hierher auf Urlaub. Nach der Cappuccino-Pause beschlossene wir doch uns St.Tropez anzusehen. In St.Agylf klatschten jedoch die ersten Tropfen auf mein Visier und wir drehten sofort um. Kaum hatten wir den Supermarkt erreicht, ging der Schauer runter. Als wir eine Stunde später aus dem Riesending raus kamen, lachte wieder die Sonne und wir fuhren heim. Da gab es aber noch ein kleines Sträßchen Richtung Massiv d'Estrel, das wir bis jetzt immer rechts liegen ließen. Was hatten wir da bloß verpasst. Phantastische Sicht über Agay und Richtung Nizza. Eine herrlich gewundene Strasse. Zum Schluss schafften wir auch noch unseren 50 Col.
    Abendessen: Spagetti Carbonara und Fischsuppe
    Gefahrene Km: 85

    30.9. Wieder Strandtag. Super-Keini. Am letzten Tag holte ich mir noch einen Sonnenbrand.
    Abendessen: Spagetti Bolognese

    1.10. Der Campingplatz war mit 16 Euro pro Parzelle auch günstig. Immerhin gab es auch einen Shop für die Frühstücksbrötchen und einen Swimmingpool. Das Frühstück nahmen wir in der kleinen Patisserie am Strand ein. Rekord. 3,20 Euro für einen kleinen Cafe au lait. Na, die Maus sieht mich nicht mehr wieder. Am Verladebahnhof (wieder mal) viel Spaß mit Autos gehabt, die zwar toll aussehen, aber nicht auf den Reisezug passen. Mit 90 Minuten (davon 75 Minuten ohne Information) Verspätung ging es endlich los. Im hellen konnten wir noch Toulon, Marseille und Avignon sehen. Was für einen Bogen fahren wir denn da ? Weitere Sationen werden Lyon, Metz und Trier sein. Mit einem netten holländischen Paar teilten wir das Abteil.
    Mit knapp einer Stunde Verspätung kamen wir am 2.10.07 gegen 9 Uhr in Düsseldorf an.

    Resumee: Gesamtkilometer: 3325 bei Traumwetter
    Highlights: Albula, Col de Coyolle, Col de Champs, Cormet de Roseland
    Beste Campingplätze: Poschiavo (Ausstattung), Les Rives des Agay (Lage), Visp (Ausstattung in Restaurant)
    Die beste Ehefrau der Welt, die aus dem kleinsten Budget super Abendessen zaubert.