Anreise
12. August
Start um 3:15 Uhr. Mein Tacho zeigt 10.906 km.
Schon bei Aachen das erste Problem. Die ADAC- Karte und die Autobahn passen nicht zusammen.
Dank Lidl-Karte bleiben wir jedoch gut in Fahrt. 1. Tankstop bei Leuven. Weiter ohne Probleme.
2. Tankstop bei Dunkerque. Eine unserer Trinkflaschen ist undicht. Alles klebt von der Cola.
Ankunft in Calais. Wir sind viel zu früh da und können die Fähre schon um 8:45 Uhr nehmen.
Superpeinlichkeit beim Zoll. Ich (Peter) habe meinen Personalausweis vergessen. Aber irgendwie
gelingt es mir mit dem Führerschein als Dokument die Zöllnerin zu bezierzen. Schau ma
mal wie die anderen Grenzen mich behandeln. Rund um London und Birmingham dichter Verkehr. Trotzdem
kamen wir gut voran. Gegen 15.00 (beim 4. Stop) waren wir so erschoßen, daß wir eine Runde die Augen
zu machten. Bis jetzt nur Sonne, aber je weiter wir nach Westen kamen, um so finsterer wurde es.
In Wales erwischte uns dann der Regen. Um 17:15 Uhr suchen wir ein B&B auf. Der Ort heißt Trevor und
ist in der Nähe von Llangollen. Zum Abendessen im "Treford Inn" . Homemade Steak Pie gegen den Hunger
und ein Pint Lager gegen den Durst. Mit Roger (2), Barbara und Margret ( wohnen auch im B&B , gaben
uns den Pub-Tip) noch schön gequatscht.
Kilometerstand: 11.792
13.August
11 Stunden geschlafen. Selbst eine Alarmanlage mitten in der Nacht konnte uns nichts anhaben.
Super britisches Breakfast. Ham, eggs, sausages, toast and jam. So gestärkt ging es quer durch
Wales nach Holyhead immer der A5 nach. Diesmal war das Timing an der Fähre nicht so geglückt.
Wir hatten zwar in der Warteschlange die "Pole position" aber selbst die letzten Motorräder durften ganz nach vorn.
Nach unserer ersten Paßfahrt in Wales schmiß ich auf dem rutschigen Parkdeck meine Maschine zum
ersten Mal hin. Das Schiff (Jonathan Swift), ein Katamaran war beeindruckend. Die letzte Grenze nahm ich
so locker wie die davor. Ein kurzer Dialog: Your nationality? -German! -Have a nice trip, und schnapp war ich drin.
Die Mautstelle war schon schwieriger, da ich den Beamten nicht verstanden hatte (er sagte nur, daß die
Motorräder frei sind) verließ ich meine Spur und -DONG- bekam ich die Schranke auf den Helm.
Aus Dublin heraus zu finden war relativ leicht, nur quälend langsam. Ein Hurling- Spiel war zu Ende.
Wir wissen zwar nicht wer da spielte, aber alle wollten über die N4/N6 raus Richtung Galway. Wir fuhren einfach
immer weiter bis wir nach Tullamore abbogen. 13 km hinter Tullamore fanden wir endlich einen Campingplatz.
Der war aber gleich vom Feinsten. Tee zur Begrüßung vom Warden. Einweisung des Platzes. Der erste Zeltaufbau
klappte wie am Schnürchen. Abends das 1. (echte) Guinness geschlürft, hatten aber mit dem Schlafen etwas Probleme,
da das Zelt irgendwie zu klein ist. Zu schmal oder zu kurz oder beides.
Kilometerstand: 12.050
Galway
14.August
Es hat auch geregnet. Das Packen war eine Prozedur für sich. Nichts ist mehr dort, wo es ursprünglich war.
Aber das gehört so. Als erstes in Tullamore gefrühstückt, dann das Tullamore Dew-Museum angesehen
(inkl. Probe). Dann machten wir uns auf den Weg nach Galway oder besser nach Spiddal (16 km westl. von Galway). Der Campingplatz ist viel größer,
aber echt am A.... der Welt. Die Duschen und sanitären Anlagen gerade akzeptabel.
Dank des ständigen Windes verzogen sich die dunklen Wolken auch immer sehr schnell.
Kilometerstand: 12.228
15. August
Hat heute Nacht bös geregnet und gestürmt. Aber alles blieb dicht und hielt fest. Machten eine
Tour rund um den Lough Corrib. Frühstück in Moyeullen, weiter über Ougherand, Maam Cross,
Teernakill, Cong, Headford und Gallway. Abends wieder bei Hughes auf ein Bierchen.
Bei Chris's Tragesystem mußte eine Unterlegscheibe und eine Schraube eingebaut werden. In Gallway
für unseres erstes Campingfrühstüück eingekauft.
Kilometerstand: 12.400
16. August
Zur Abwechslung zog heute Nacht ein Gewitter über uns weg. Das Frühstück war ausgezeichnet.
Käseplatte mit Eierpunschtee. Unsere Tour heute: Raus auf die Halbinsel Gorumna bis Lettermullan - Screeb
Cross - Kilkieran. Dieses Stück fuhren wir mehrfach hin und her auf der Suche nach einer Strickwarenfabrik
(=>Velbinger). Im Spar-Laden erfuhren wir schließlich, daß es die nicht mehr gibt. Waren Kaffee
trinken in Kinvarra. Es gab dort leckeren Apfelkuchen mit Vanilleeis. Chris hätte noch vier Stücke
essen können. Wir fuhren den ganzen Tag ohne Regenkombi.
Kilometerstand: 12.583
Connemara
17. August
Heute Nacht meinte Chris etwas von eine Sintflut mitbekommen zu haben. Weiß ich nichts von.
Heute ist Ortswechsel angesagt.
Frühstück wieder in Moyeullen. Mittlerweile kennt man uns. Sicherheitshalber zogen wir für die
Weiterfahrt die Kombis an. Die Fahrt ging über Maam Cross nach Cliften, weiter nach Letterfrack
und dann links ab. Dann ging die Suche los. Unser Ziel war der Lettergesh-Campingplatz. Wir fanden
jedoch nur einen Connemara-CP und einen Rinvylebeach-CP.
Bis wir merkten, daß der Connemara-CP faktisch der
Gesuchte war ( hat nur eine unbeschilderte Einfahrt) vergingen fast zwei Stunden. Der nächste Pub ist 8km weg.
Für die Weinflasche fehlte der Korkenzieher. Aber dank meinem Französisch und den Franzosen nebenan bekamen wir die
Flasche auf. Tja zum Wein gab es Käse und Baguette.
Heute schmiß auch Chris ihre Maschine um.
Unser CP liegt direkt am Strand, und ich ging eine Runde schwimmen im Atlantik. Das Wasser war oo=====O kalt.
Kilometerstand: 12.720
18. August
Wir bekommen immer mehr Übung beim Zeltaufbau. Die Flecken, wo das Innenzelt das Aussenzelt berührt,
werden immer kleiner. Ein Supermorgen . Die Sonne strahlt vom ersten Moment auf unseren Eingang. Schafe, Kühe
und Hähne vereint in einem Konzert, vom Meeresrauschen untermalt. Frühstück in Cliften.
Danach versuchten wir in einem möglichst kleinen Bereich alle Straßen nur einmal zu befahren und gleichzeitig
dem Regen auszuweichen. Zweiteres gelang total. Aber unsere Route: Cliften-R340 runter bis zu der kleinen Weißen Richtung
Gortmore, dann jedoch wieder auf die R342, rund um die Halbinsel, wieder auf die R340, weiter auf der kleinen Weißen Richtung
Ballinaboy - auf der R341 nach Roundstone. Dort lecker gegessen. Fischsuppe, Austern(ich), Muscheln (Chris)- zurück auf
die N59 Richtung Recess, dann links ab auf die R344 Richtung CP.
Dort böse Überraschung. Unter einem Teil des Zeltes war
Wasser. Wahrschein-lich blies der Wind den Regen gegen den Eingang. Diese Entdeckung machte Chris natürlich in dem Moment,
wo ich mich am Strand mit einem Briten festgequatscht hatte. Als ich zurückkam war praktisch schon alles vorbei.
Kilometerstand: 12.906
Wir haben genau 2.000 km hinter uns.
19. August
Gestern Abend noch unsere Lampe und heute Morgen den Kocher zusammengebaut. Da ich diese Zeilen schreibe,
hat beides funktioniert. Ein Supermorgen. Wir beschließen heute einen Strandtag zu machen. Kurz nach Cliften einkaufen.
Auf den Rückweg Killemore Abbey mitgenommen. 10.000 Andere hatten die gleiche Idee. Also direkt weiter. Ein wenig in der direkten
Umgebung rumgekurvt, und dann in die Sonne. Jetzt sitzen wir immer noch in der Sonne, auf dem Kocher sind Pellkartoffeln und die
Irische Butter wartet schon auf dem Teller. Auf dem Platz kam ein großer Bus mit französischen Jugendlichen an. Mit der Ruhe ist
es erst mal vorbei.
Kilometerstand: 12.978
20. August
Morgens holen wir uns jetzt immer kleine Baguette. Mit Butter oder Marmelade. Dazu Eierpunschtee.
Das Wetter sah sehr nach Regenkombis aus. Also gleich rein in das Zeug und dann immer den etwas hellblauen Stück Himmel nach.
Raus auf die N59 Richtung Westport kurz hinter Leenane auf die R335 nach Louisburgh und weiter über Murrsk (Abbey und Croagh Patrick)
nach Westport. Den Ort heben wir uns für ein ander Mal auf. Zurück auf die N59 bis Lisearney, dort rechts ab Richtung Dumrrin
(ehem. Owenmore Br.).
Die Paßstraße war ein Traum. Überhaupt war es heute die landschaftlich schönste Strecke bisher.
In Leenane mit Fish & Chips satt gegessen. Zuhause erst einmal das Zelt wieder trocken gelegt. Was versteht Polo eigentlich unter einer Wassersäule?
Wie hoch das Wasser im Zelt stehen kann ohne auszulaufen ;-))
Kilometerstand: 13.109
21. August
Heute lange im Zelt rumgelegen und das Wetter beobachtet. Um halb 1 Uhr doch losgefahren. Regenkombis gleich angezogen. Fuhren
zuerst wieder die R349 zu dem Wollladen. Nachdem wir uns vorgestern schon die Arran-Pullis gekauft hatten, kauften wir heute die
passenden Socken. Sahen heute zum ersten mal ein Schaf, was es wohl nicht mehr rechtzeitig auf den Seitenstreifen geschafft hat.
Nach einem Blick zum Himmel entschlossen wir uns wieder die Strecke R340, R342 (dieses mal bei schönen Wetter) zu fahren.
Kombis am Wollladen ausgezogen. Zurück in Clifden kauften wir uns Claddagh-Ringe und tranken darauf im schönsten Sonnenschein ein Guinness.
Danach fuhren wir die Sky Road. Wirklich toll (s. Velbinger) Leider fing es auf der Strecke fürchterlich an zu regnen.
Auf dem Heimweg schossen wir noch schnell ein Pflichtfoto von Killemore Abbey. Dann gaben wir Gas, da wir durch das Inagh-Tal ein übles
Unwetter hochkommen sahen. Wir schafften es in letzter Minute. Dann ging das Unwetter über uns hinweg. Zum Abendessen gab es Irish Stew
aus der Dose, die sich schon im Koffer bei der schlechten Straße von alleine geöffnet hat. Es lief aber nicht sehr viel aus.
Mußten im Zelt kochen, was sehr gut ging. Mmmmm, war daß lecker.
Kilometerstand: 13.222
22. August
Wir wollen nicht zu optimistisch sein, aber das verspricht ein sonniger Tag zu werden. Ein steter Wind bläst alle Wolken weg. Gegen 12 Uhr machten
wir uns auf die letzte, noch nicht bekannte Strecke, abzufahren. Los ging es über Leenane Richtung Maum, weiter auf Westufer des Lough Nafooey,
bis nach Tourmakeady.
Am Ortsende die unbeschilderte Straße links und gleich wieder links. Eine Superpaßstraße. Oben mit Sicht über den Lough Mask
in der einen und bis zum Croagh Patrick in der anderen Richtung. Auf der Abfahrt gerieten wir noch auf eine ( laut Karte) Piste. Naja, viel fehlte nicht.
Das Gefährlichste war jedoch ein Schäferhund, der in unsere Waden beißen wollte. Verwechselte uns wohl mit Schafe, aber Schafe hupen nicht. Also ließ
er uns in Ruhe. Zurück in Leenane tranken wir unseren ersten Irish Coffee und aßen Sandwiches. Chris war so hungrig, daß sie noch einen von mir aß. Überhaupt
entwickelt das Mädel einen sagenhaften Appetit. Und trotzten friert sie nachts. Slip und Thermohose, Wollsocken, Unterhemd, T-Shirt, Hemd und alles bis zur
Nasenspitze im Schlafsack. Heute gibt es ein richtiges Menü. Erbsen, Kartoffeln und (weil so lecker) Irish Stew aus der Dose, die aber heil ankam. Als
Nachtisch " Dubliner " Käse alternativ Salami und dazu spanischen Rotwein. Wir trinken hier nur Wein, weil der nächste Pub 8 km entfernt ist und eine Dose
Bier auf Irlands Straßen als Shaksbeer ankommen würde. Chris Box war bereits einmal mit Cola, Spüli, Wasser und Irish Stew versaut.
War wieder im Meer baden. Wie halten die Kinder das nur 20 Minuten aus? Unter der Dusche kam ich mir danach wie lebend gekocht vor.
Nachdem wir schon einen Korkenzieher kaufen mußten, stellten wir fest, daß das Dosenöffner mit dem Leatherman doch recht mühselig ist. Außerdem haben wir
kein Nähzeug mit. Heute riß einer der Gummis am Zelt. (Brauchen wir nur, weil Peter immer über die Schnüre vom Zelt fällt und nun eine Schnur abgerissen hat).
Kilometerstand: 13.336
23. August
Ruhetag.
Schnupfen geholt wegen nasser Badehose sagt Chris, und einen SONNENBRAND weil Chris keine Sonnencreme mitnehmen wollte.
Abends lecker essen. Ich hatte Avocado mit Krabben und eine Räucherfischplatte (Lachs und Makrele). Chris eine Fischsuppe und Butt.
24. August
Große Tour nach Achill Island. Zuerst in Westport lecker gefrühstückt. Dann den kompletten "Atlantik Drive" abgefahren. Zusätzlich zu dem TV-Mast hoch.
Tolle Küstenlandschaft, aber zum Fotografieren war das Wetter zu schön. Der 3. Tag Traumwetter. Heute kamen auf dem Campingplatz mindestens 30 französische
Wohnmobile an. Das muß so eine Truppe wie die von meinen Eltern. Peinlich. Wenn unsere Nachbarn nicht eingegriffen hätten, hätten die unser Zelt glatt zu geparkt.
Kilometerstand: 13.656
Rückreise
25. August
Tag der Rückreise. Ganz gemütlich gefrühstückt, dann gepackt. Gegen 11 Uhr waren wir auf dem Weg. In Recess noch einen Pullover für Chris gekauft.
Die Fahrt wurde zur Tortur. Alle 20 km ein Stop, weil mir die Nase tropfte und ich mir in den Helm nieste. Kurz vor Oughterand fuhren wir in ein Gewitter, das sich bis
hinter Althone hielt. Wollten uns die " alten Steine" in Clonmacnoise ansehen, aber Eintritt wollten wir dann doch nicht bezahlen. Über die R357 und die N52 nach Tullamore.
Wegen Wetter und meiner Gesundheit beschließen wir für 2 Tage B &B zu nehmen. Landen in einem Farmhouse etwas außerhalb. Ballinamona Farm. Wer jemals nach Tullamore kommt und B&B
machen möchte, dem sei dies empfohlen. Bekommen als Betthupferl einen heißen Whisky verpaßt. War lecker und half.
Kilometerstand: 13.926
26. August
Dank des Whiskys relativ gut geschlafen. Das Frühstück hier ist super. Machen eine Tour zum Locke-Whiskey-Museum in Kilbeggan.
Wurde in einer ehemaligen Distillerie eingerichtet. Gelagert wird immer noch dort. Machten dann einen Shopping-Tour durch Tullamore und fuhren noch ein wenig in der Gegend
herum (Birr). Heute Abend gab es Fish'n'Chips. Da das Wetter nichts anderes zuließ spielten wir Karten, tranken Cider und ließen den Tag ausklingen. Wieder einen Betthupferl bekommen.
Kilometerstand: 14.030
27. August
Das Zeug ist wirklich gut. Die Nase ist fast frei, der Husten löst sich, ich könnte Bonsai-Bäume ausreißen.
Gemütlich gefrühstückt und auf den Weg Richtung Dublin gemacht. Wir wußten, daß wieder ein wichtiges Spiel (dieses mal Irisch Football) war,
wir wußten jedoch nicht, daß das Stadion am Hafen liegt. Bei strömenden Regen endlich bei Irish-Ferries angekommen. Wir bekamen die "SWIFT"- Fähre um 18 Uhr ohne Aufpreis.
Die Wartezeit mit der LIVE- Übertragung des Spiels überbrückt. Ich glaube ich habe mich für die falsche Mannschaft gefreut.
Die Überfahrt war ruhig. Die Fahrt nach Liverpool auch. Wer sich jedoch auf die Beschilderung innerhalb Liverpools verläßt, der ist verlassen. Aber auch das Problem
wurde letztendlich gelöst und um 23 Uhr trafen wir ziemlich erschöpft bei unseren Freunden ein. Noch 2 Bier getrunken und dann ziemlich kaputt ins Bett.
Kilometerstand: 14.311
28. August.
Lange geschlafen. Dann mit den Hunden (2 ausgebildete, ausgediente Blindenhunde) in einen Park zum "Gassi"gehen. Kaum zu glauben, daß in Deutschland für 2 solche Prachtkerle
Leinenzwang besteht. Danach nach Liverpool-City. Wegen Bank Holiday in England waren alle Geschäfte zu. Außerdem tobte ein Beatles-Festival in den Strassen. Alles dicht. Die Stadt
scheint eine einzige Party. Beide Kathedralen besucht und danach ein wenig in den Trubel gestürzt.
29. August
Der Vormittag lief wie gestern. Danach fuhren wir zum Stadtbummel nach Chester.
30. August
Früh aufgestanden um früh in Dover zu sein. Auch super durchgekommen. Wieder nahm ich eine Zoll-Schranke mit. Diesmal die der QE2-Brücke in Dartford. Chris sollte passieren,
ich wollte folgen um Platz zu machen und Rumms. Kleiner Wortwechsel, aber anscheint wurde die Schranke schon mehrfach zerlegt, denn so schnell wie ich sie kaputt machte, bauten die
Beamten sie wieder zusammen. Waren um 15 Uhr in Dover. Und dann fing die Sch....... an. Als ich mich nach einer Fähre erkundigte, erfuhr ich, daß Calais-Hafen von Fischern blockiert wird.
Kein Schiff kommt rein oder raus. Als Ausweichhafen bot man uns eine Fähre um 18.30 Uhr nach Zeebrügge an. Nun gut, Gebucht. Genug Zeit um noch in Dover einen Tee zu trinken. Als wir nach
Tee und Omelette bei "Dickens Corner" zum Check-in zurückkamen, erfuhren wir, daß wir ausgebucht wurden und wieder um 23 Uhr auf die Fähre eingebucht wurden. (Große Begeisterung).
Ohne Personalausweis mußte ich meine sonst große Klappe auch noch zügeln. Auf dem Weg zu unserem Warteplatz wurden wir in die Sicherheitskontrolle gewunken. Aber
mit einem (süß-saueren) Lächeln beantwortete ich alle Fragen nach Woher und Wohin und wir durfte passieren.
Auf dem Parkplatz trafen wir einen Motorradfahrer aus Aachen mit dem wir (Peter) uns quatschend die Zeit totschlugen.
Um 22.35 Uhr legte die Fähre ab, und es kam die Durchsage des Kapitäns, daß er hofft in 4 Stunden Zeebrügge zu erreichen.
31. August
Tja, das war's dann wohl. 4 Stunden Fahrzeit, 2,5 Stunden Wartezeit vor dem Hafen von Zeebrügge wegen Be- und Endladen anderer Fähren und 3,5 Stunden Heimfahrt. Dann hatte uns Hürth wieder.
Die Triebwerke wurden nach 4.245 gefahrenen Kilometern letztmalig ausgeschaltet.
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