Saas-Grund / Schweiz (6.3.-20.3. 2010)
 
Freischaufeln in Hürth (!)

Nach dem Superurlaub 2009 wurde bereits frühzeitig wieder gebucht. Der Urlaub hielt einige unangenehme Überraschungen (auf dem Bild) bereit, aber das Wetter und Astrid entschädigte für alles.

  • Bilder-Gallerie




  • bei Karlsruhe

    6.3. Ich fahre nun wirklich seit vielen Jahren Auto und ich bin auch Schnee gewohnt, aber diese Fahrt war der reine Horror. Und je weiter wir nach Süden kamen, desto heftiger wurde der Schneefall und die Strassenbedingungen. Zum Glück waren wir frühmorgens gestartet, so daß wir an mehrerer Unfallstellen praktisch zu den Top 10 der Gaffer gehörten und im Radio dann von den immer länger werdenden Staus hörten. Gut die Autobahnsperrung in der Schweiz erwischte uns dann auch, aber auch hier standen wir eher vorne. Eingetlich war es keine Frage mehr, daß wir diesmal die Autoverlade am Lötschberg nutzten, einfach um mir auch mal 20 Minuten Regeneration zu gönnen. Als wir im Wallis ankamen, trauten wir unseren Augen nicht. Alles grün. Nach 11 Stunden reiner Fahrzeit brauchte ich beide Hände um das 1.Bier zu zischen.

    7.3. Puuh. Minus 23 Grad. Ich laufe immer noch etwas neben der Spur. Also lassen wir die Anderen Fahren, wir trinken uns durch die Getränkekarte vom Cafe Roby.

    8.3. Yes. Alles passt, bis auf den rechten Skischuh, aber egal. Da ich meinem operierten Knie noch nicht so recht viel zumuten wollte, fuhr ich viel den eher ungewohnten Linksbogen. Abends flossen doch einige Tränen, als ich mich aus dem Skischuh quälte. Aber das leckere Essen und 2 Chrüterli lassen wieder alles "rosa" erscheinen.

    wollen wir spielen..

    9.3. Selbst mit Iboprofen hielt ich es nicht aus. Also, ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein, wieder zurück ins Hotel. Die Temperaturen waren auch wieder im arktischen Bereich, so daß wir uns zu einer schönen Wanderung nach Saas-Fee via Saas-Amagell entschlossen.

    10.3. Es reicht. Ich muss zum Arzt. Der diagnostiziert eine Sehnenentzündung und verpasst mir Krücken mit Spikes plus 3 Tage absolute Ruhe für den Fuß. Yes, Erholung pur (grummel). Lesen, Rotwein, leckere Wurst-/Speck- und Käse-Platte, Sonne. Zum Glück ist der Wettergott nett zu mir und läßt die Anderen weiterhin zwar bei Sonne, aber wirklich arktischen Temperaturen (konstant unter minus 15) frieren.

    11.3./12.3. Same procedure as yesterday. Lesen, Rotwein, leckere Wurst-/Speck- und Käse-Platte, Sonne. Wenn ich gewußt hätte, warum ich tatsächlich die Schmerzen habe, wäre die Ermährung sicher gesünder ausgefallen.

    ...

    13.3. Ich bin nicht mehr zu halten. Wen wundert's. Kaiserwetter. Temperaturen nur einstellig Minus.

    14.3. ...und ein weiterer Tag, der einfach nur als "Super" zu bezeichnen ist.


    Sion

    15.3. Als kulturellen Teil des Urlaubs schauen wir uns Sion an. Leider waren einige Sehenswürdigkeiten geschlossen, so daß wir uns auf einen Spaziergang auf den Valere und ausgedehnte Sonnenbäder beschränkten.

    16.3./17.3. Mit dem Wetter haben wir jetzt richtig Glück. Es wird von Tag zu Tag wärmer. Leider ergibt sich daraus der negative Effekt, daß die Talabfahrt immer schlimmer wird. Nach einer Testfahrt (mittags) entschliesse ich mich auch (nachmittags) nichts mehr zu riskieren. Am 16.3. war auch Astrid mit auf der Piste.

    18.3. Das war's. Als wir an der Mittelstation ankamen, wurde die Rettungsgondel gerade beladen. Nach der 1.Runde waren Chris und ich schon am Überlegen. Die Sicht war nicht optimal, ich nahm mitten auf der Piste einen Stein mit (wo kam der denn her) und Chris schlitterte über ein Stück Gletscher. Nach der 2.Runde brachen wir ab. Es war bis hier ein Superurlaub und wir wollten uns den nicht am letzten Tag noch versauen, denn....


    Matterhorn

    19.3. ...heute hat der Autor Geburtstag und wünschte sich das Matterhorn zu sehen. In St.Niklaus bestiegen wir die Zermatt-Bahn und stiegen dann in die Gornergratbahn um. Nach einer guten Stunde flüchteten wir in die kühlere Region der Stadt Zermatt. Dort folgt der üblichen Stadtbummel und eine Vesper in Form eines sehr leckeren Sandwich.

    20.3. Die Heimfahrt gestaltete sich als lockere Sache und kurz vor 17 Uhr war der Urlaub zu Ende.

    Resumee
    Kein De-ja-vus, liebe Astrid. Wir kommen wieder. VERSPROCHEN !!!