Steiermark 2002 (15.5. - 4.6.2002)
 
und los geht's
Da wir in den letzten Jahren immer mit den Fahrrädern in der Steiermark waren und dabei im Umkreis von 30 Kilometern rund um Waltersdorf jeden Radweg und Feldweg mittlerweile mit Namen kennen, beschlossen wir in diesem Jahr auch andere Teile der Steiermark kennenzulernen. Und was eignet sich da besser als unsere Transalps ? Gleichzeitig konnten wir erstmals die Erfahrung "Autoreisezug" machen.


Resumee (am Anfang, damit man nicht bis nach unten muß ;-))
Wieder mal ein erholsamer Urlaub mit prima Wetter in toller Landschaft. Das Transportmittel Autoreisezug werden wir bestimmt wieder benutzen, trotz der Buchungsprobleme. Offensichtlich klappt es vor Ort besser.

Zu guter Letzt einige Impressionen:


15.5.

Die Nacht war kurz nach halb 5 zu Ende. Um auf jeden Fall rechtzeitig am Autoreisezug zu sein, erreichten wir den Verladebahnhof Köln-Deutz bereits kurz nach hab 6. Das Befahren eines Wagon ist kein Zuckerschlecken. Die Übergangsschwellen von Wagon zu Wagon unten und eine Maximalhöhe von 1,60 m.
Dachsteinperle
Als ich beim Sichern der Maschinen zusah, kamen mir doch Bedenken, ob die Entscheidung "pro Reisezug" richtig war. Ein Seil hinten an den Träger, ein Seil vorne um den Sturzbügel und die Enden links und rechts per Haken in Schienen befestigt. Dann per Muskelkraft versuchen die Maschinen in die Federn zu drücken, festzurren, fertig. Irgendwie hatte ich in das Befestigungssystem auf den Kanalfähren mehr Vertrauen. Aber alle Befürchtungen waren umsonst. Weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt passierte etwas mit unseren Transis. Wir saßen mit einem älteren Ehepaar aus MG in einem Abteil. Ab und zu machten wir ein Nickerchen, dann wieder hielt man ein Schwätzchen. Kurz vor 16 Uhr waren wir in Salzburg. 20 Minuten später hatten wir uns aus dem Strassengewirr befreit und waren auf der Autobahn Richtung Süden. In Golling verließen wir die A10 und fuhren entlang der Lammer über die B162 und weiter auf der B166 nach Eben. Dort bogen wir links in die Berge Richtung Ramsau ab. Nach einigem Suchen fanden wir den Gasthof "Dachsteinperle". Super. Die Chefin fährt zwar nicht selber, kennt aber die Umgebung aus dem effeff (wertvoll Tourentips). Nach dem Abendessen im 1. Hotel im Ort (sonst war ja nix offen), beschlossen wir den Tag mit einer Flasche Schilcher und der nächsten Leverkusener Niederlage (Champions-League, 1:2 gegen Real Madrid). 142 Kilometer.



16.5.

Zu diesem Frühstück kann man nicht mehr sagen als "SUPER". Wir wußten vor lauter Auswahl nicht, womit wir eigentlich anfangen sollten. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir zu unserer 1. Tour. Diese übernahmen wir fast 1:1 aus dem Buch "34 Traumrouten in Österreich, Tour 22).
Sölkpaß
Über Radstadt - Obertauern - Tauern Paß (1739m) - Mauterndorf - Tamsweg - Seebach - Murau - Solkpaß (1788m) - Bad Mitterndorf - Bad Aussee - Obertraun - Gosau und Annaberg. Zusammen 320 Kilometer. In Murau aß Chris eine Bierschaumsuppe und ich eine steirische Mostsuppe. Sehr lecker. Abends im Rasthof Edelbrunn ebenfalls lecker gegessen.



Dachstein
17.5.

Wieder Klassefrühstück, wieder Klassewetter. Aus der Vielzahl von Möglichkeiten um nach Leitersdorf zu kommen, entscheiden wir uns für die Strecke: B146 bis Liezen und weiter nach Admont, weiter auf der B117 bis St.Gallen, rechts nach Großreifling und über die "kleine Weisse" auf die B24.
Entlang der Salza bis Gußwerk, weiter auf der B20 über den Seebergsattel bis Au. Quer durch die Berge fahren wir zum Stanzer Tal auf die B72. Über Brikfeld, Anger und Stubenberg machten wir unseren Antrittsbesuch in Maria Fieberbründl. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Gasthof Teuschler-Mogg. 302 Kilometer.



18.5.

Die heutige Tour führt uns nach Slowenien. Zwischen Fürstenfeld und Königsdorf erlebten wir zum 1.Mal, daß jemand (2 Recklingerhausener Autos) glasklar auf unserem Kanal funkte. Das Versteckspiel (ei, wer seit ihr und wo seit ihr ?) war bald beendet, als wir feststellten, daß wir direkt hintereinander fuhren. Übe rdie B57 und B58 ging es in Bonisdorf über die Grenze. Da die Murbrücke in Slatina gerade neu gebaut wurde, waren wir zu einem Umweg gezwungen. Keine einfache Sache, da sich die Strassenausschilderung zumeist nicht an die Strassen lt. Karte hielt. Über Doklezovje, Krizevci, Slatina, Rodgona und Apace gelangen wir dann doch nach Mureck. Quer durch die Wälder und Weinberge ging es dann zum "Weinhof Scharl" nach St.Anna/Aigen zur Brotzeit. Leider zog der Himmel immer mehr zu und wir versuchten auf dem kürzesten Weg über Fehring und Fürstenfeld dem Regen zu entkommen. In Blumau erwischte er uns dann doch, aber da waren wir nach 220 Kilometer fast zu Hause.
Grenzübergang Mureck

alter Biker
19.5.

Der Wetterbericht sagt für Burgenland und Wien schönes Wetter, für die Berge Regen voraus. Also beschliessen wir meine Eltern in Wien zu besuchen. Dummerweise hatte ich für die ersten 50 Kilometer die Karte im Hotel liegen gelassen und so mußten wir 1) auf Bundesstrassen fahren, 2) wurden
es durch konsequentes Zickzack-Fahren fast 90 Kilometer bis ich dort war, wo ich hin wollte. Über B50 bis Oberwart und B63 bis Schachendorf. Weiter auf der B50 über Rechnitz und den Gribbenstein nach Deutschkreuz. Dort überquerten wir die ungarische Grenze um über Pamhagen, Apellon und Podersdorf am östl. Ufer des Neusiedler Sees entlang zu fahren. Auf der A4 ging es dann so schnell der böige Wien und die allgegenwärtigen "Blitzer" es zulassen zum "WRC Pirat" nach Wien. Da wir ja ohne Ankündigung auftauchten, war das Hallo entsprechend groß. Auf der Heimfahrt kamen wir noch einmal mächtig ins Schwitzen, da unsere Tanknadeln langsam wieder den "roten Bereich" verliessen. In Grimmelstein konnten wir erleichtert durchschnaufen und tanken. Im gleichen Maße wie der Wind, nahmen auf den letzten Kilometern durch die "Bucklige Welt" unsere Kräfte ab. Immerhin 418 Kilometer hatte diese Tour. Da kam das Backhendl gerade recht.

20.5.
Das Wetter sieht nicht doll aus. Während ich am Tagebuch schreibe, macht Chris Wäsche. Kurz nach Mittag entschliessen wir uns zum Wandertag. Natürlich kam prompt die Sonne raus, natürlich waren wir jetzt zu warm angezogen, natürlich haben Biker keine Kondition für bergauf und ab laufen und natürlich gibt es im Wald keine Schilder, so daß wir auch noch einen schönen kreis liefen. Besonderheit: Ein Reh bellte uns an. Unser Wirt behauptet, daß "nur Böcke bellen", aber warum lief das Tier nicht einfach weg ? Wir vermuten, daß in der Nähe ein Kiez war.


Route 69
21.5.

Nicht zu heiß, nicht zu kalt, optimales Motorradwetter. Wir wollen unbedingt mit der Fähre über die Mur. Also auf nach Lichtendorf. Vorbei an der Riegersburg, über Feldbach und St.Stefan ging es südwärts. Laut Internet drückt der Zöllner manchmal ein Auge zu, uns war er nicht wohl gesonnen.
Die Fähre ist halt nur für den kleinen Grenzverkehr. Radler, Traktoren und bis 125 ccm. Pech. Also Zigaretten kaufen in Slowenien.In Mureck rein und in Spielfeld wieder raus. Weiter über die südsteirische Weinstrasse zur B69. Dort fanden wir auch den Motoradtreff "Route 69". Vom Hocker gerissen haben mich eigentlich nur die Preise. Für 2 lasche Burger und 2 Viertel gespritzten Apfel sind 12 Euro heftig. Naja, der (eigentlich) gute Internet-Auftritt muß finanziert werden. Quer durchs Land über die B73, Studenzen und Markt Hartmannsdorf ging es nach Großsteinbach zur Ölmühle Auer. Nach 265 km war die Runde zu Ende.


22.5.

Was soll man denn bei dem Wetter machen ? Aus Radio und Fernsehen erfahre ich "Sonnenschein in der Steiermark". Nur, wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich nur Nebel. Das Internet klärt auf. Richtung Semmering scheint es besser zu sein, also auf gehts. Zuerst fahren wir jedoch zum "Zoo Herberstein"
Pfaffensattel
, um uns über die Fütterungszeiten und die Nachtführung zu erkundigen. Über Stubenberg - Rabenwald - Pöllau - Wenigzell - Ratten ging es über den Pfaffensattel (1372m) zum Semmering. In Breitenstein machen wir bei herrlichstem Sonnenschein Rast. Über Reichenau - Gloggnitz - Feistritzsattel (1280m) und St.Jakob/Walde ging es nach Waldbach zu einer Wassermühlenwelt en miniature. Auf der B54 konnten wir dann, zum ersten Mal heute, Tempo 100 und geradeaus fahren. 270 traumhafte Kilometer.



23.5.

Da wir uns morgen wieder im Semmeringgebiet rumtreiben wollen, fahren wir heute genau in die andere Richtung. Richtung Köflach. Bis Mooskirchen fahren wir auf der A2, dann weiter auf der B70 nach Maria Lankowitz. Natürlich machten wir eine Abstecher nach Piber zu den Lipizzanern. Von M.L. aus folgten
Salzstiegel
wir immer der Ausschilderung "altes Almhaus". Etwa auf Hälfte der Strecke durften unsere Maschinen zum ersten Mal seit ihrem Kauf zeigen was wirklich in ihnen steckt. Schotterpiste bis hoch zum Almhaus und die ganze Strecke runter bis zum Gaberl. Herrlich. Der B77 (ein Eldorado für die Knieschleiferfraktion) folgten wir bis kurz vor Weißkirchen. Über das Salzstiegel ging es wieder kilometerweise auf Schotter nach Hirschegg. Auf der B70 überquerten wir dann den Packsattel. Weiter ging es über die Hebalpe Richtung Deutschlandsberg. Unterwegs trafen wir immer qwieder Polizei, die die Strecke in entgegengesetzter Richtung gesperrt hatte. Des Rätsels Lösung hörten wir bald über Radion. Wir bildeten unbewußte die Vorhut der Steiermark-Radrundfahrt. Knapp 15 Minuten hinter uns fuhr der Peleton. Über Preding - Zwaring - Wundschuh - Karlsdorf und Hausmannstätten ging es AS Laßnitzhöhe, um schneller nach Hause zu kommen. Murphy sorgte dafür, daß wir prompt in einem Unfallstau stecken blieben. 284 Kilometer Spaß.

24.5.
Der Tag des Volksschul-Klassentreffen. Schnell nochmal e-mails abrufen und Wetterbericht ansehen. Mist. Regen am Semmering und bei uns 26 Grad und Sonne. Also bleiben wir am Balkon liegen. Kurz nach 12 machen wir uns auf eine gemütliche Tour über die B54 Richtung Wien. In Grimmenstein erst gehen wir auf die Autobahn. Aus irgendeiner Eingebung funke ich Chris, daß sie in Leobersdorf die Autobahn verlassen soll, um in die andere Richtung die Heimfahrt anzutreten. Wenig Kilometer später ging stadtauswärts nichts mehr. Stadteinwärts ging es ab Inzersdorf nur nach schleppend vorwärts bis zum Verteiler Favoriten. Bei Robert lieferte ich Götterspeise und Goldsaft (soll es beides in Österrreich nicht geben) ab. Mit leichter Schlagseite, weil jetzt nur noch eine Packtasche beladen war, fuhr ich wieder zu meinen Eltern, um den Inhalt der anderen Tasche (Kürbiskernöl und Schaps) loszuwerden. Dank Fr. Walz fand ich die optimale Route zum "Nells", wo das Treffen stattfand. Wie erwartet war es sehr lustig und unterhaltsam. Da ich ja noch ein paar Kilometer vor mir hatte, machte ich mich kurz vor Mitternacht eskorterit von Karl auf den Weg zur A2. Ein kurzer, aber heftiger Regenschauer zwang mich noch in die Kombi, bevor ich kurz nach 1 im Hotel ankam und ziemlich kaputt ins Bett fiel. 312 Kilometer.

25.5.
Das Wetter läßt nur eines zu. Therme. Abends nahmen wir an einer Nachtführung im Zoo Herberstein teil. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit. Es blieb bedeckt, später kam Regen dazu. In den immer heftiger werdenden Regen mußten wir noch einen Tankumweg fahren. Klatschnaß, genervt von der feuchten nachtfahrt und ein bißchen enttäuscht ob des Zoobesuches köpften wir eine Flasche Wein. 86 Kilometer.

26.5.
Immer noch Regen. Außerdem F1 in Monaco. Also bleiben wir im Bett. Nach der F1 machten wir noch eine kleine Wanderung. Sahen einen Feuersalamander.


Pause in Waldbach
27.5.

Für eine grosse Tour war uns das Wetter zu unsicher. Also fuhren kreuz und quer durch die Apfelhain nördlich der A2 Richtung Graz. Ein drückende Schwüle ließ dort jedoch schon Böses ahnen. Das 1.Unwetter erlebten wir in einem Buchladen. Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hat, liefen wir zu den
Maschinen, sprangen in die Kombis und ab ging es Richtung Hotel. Leider war das nächste Unwetter noch schneller und kurz hinter Gleisdorf wurden wir richtig durchgeweicht. Das Wasser stand auf der Strasse, Tempo 60 war das Höchste und nach wenigen Minuten hatten wir keinen trockenen Faden mehr am Leib. 150 Kilometer.

28.5.
Da das Wetter weiter unbeständig bleibt, machen wir wieder einen Thermentag. In der Therme Bad Waltersdorf gibt es seit letzem Jahr eininge Änderungen. Der Ruhebereich wurde deutlich vergrössert, eine 2.Gartensauna (finnisch) und 2 Dampfbäder sind neu. Vor allem das Sole-Dampfbad hat es uns angetan.

29.5.
Da ist es wieder. Das Motorradwetter. Da ich heute das 2.Klassentreffen (Gymnasium) habe, planen wir wieder so, daß Chris problemlos zur A2 kommt, während ich mich ins Wiener Verkehrschaos (Reiseverkehr wg. langem Wochenende) stürze. Über Pöllau und Birkenfeld fuhren wir nach Ratten und wollten über die Pretalalpe nach Mürzzuschlag. Leider war die Strasse gesperrt. Also fuhren wir (wieder) über den Pfaffensattel und Spittal. Weiter ging es auf der B23 bis Kapellen, dort rechts ab über den Pleiner Gscheid nach Reichenau/rax. Nach einem Tankstop ging es durchs Höllental (wunderbarer Bikertreff im Kaiserbrunn) und Klostertal nach Prenitz und eine "hübsche Gelbe" nach Berndorf. Dort trennten sdich unsere Wege. Während Chris ab Leobersdorf auf der A2 nach Hause fuhr, sickerte ich, unter Umgehung aller verstopften Autobahnen, über Baden, Helenental und den südlichen Wienerwald von Südwesten nach Wien ein. Relativ problemlos fand ich das Lokal in dem das Treffen stattfand. Nicht nur das 4-Gang-Menu war eine Wucht, das ganze Treffen machte Spaß. Es tast mir richtig leid um kurz nach 1 Uhr die Heimreise antreten zu müssen. Ankunft kurz vor 3 Uhr. 370 Kilometer.

30.5.
Supersonnenschein, abe ich bin noch zu kaputt. Wir machen einen Ruhetag, geniessen das Wetter und gehen spazieren.



31.5.

Eigentlich wollten wir zum 1.Qualifiying des Erzber-Rodeos. Als wir jedoch über Anger in Europa's größtes Almgebiet (Teichalm, Sommeralm) kamen, änderten wir spontan unsere Route. Beidseits der B64 fuhren wir durch traumhafte Berglandschaft (nördlich) bzw. tiefe Wälder
Teichalm
(südlich) und das meist auf Strassen, die meine Karte nicht kannte. Irgendwann fanden wir wieder raus und gelangten über Weiz und Pischelsdorf nach Großsteinbach um Käferbohnen zu kaufen. 217 Kilometer.

Bairisch-Kölldorf
1.6.

Als guter Ehemann unterstütze ich meine Frau in vielen Dingen. daher fuhren wir heute im wüsten Zickzack durch die Weinberge und Obstplantagen Richtung Bad Radkersburg um in Slowenien billig Zigaretten zu kaufen. Unterwegs sahen wir uns das größte Feuerwehrauto der Welt in Bairisch-Kölldorf. Auf ähnliche Weise ging es von Mureck über St.Anna wieder zurück. Eine nähere Beschreibung der Route kann ich nicht liefern, da ich beim besten Wille die Strecke nicht mehr nachvollziehen kann. 226 Kilometer.

2.6.
Wieder Superwetter, aber Sonntag. Wir entschliessen uns für ein ausgiebiges Sonnenbad und eine kleine Runde in der unmittelbaren Umgebung. Maasenberg, Pöllauberg, Kulm. Wie kam ich während des letzten Urlaubs nur auf die Idee diese Berge auch mit dem Fahrrad bezwingen zu können ? Dieser Gedanke ist erst mal auf Eis gelegt. 116 Kilomeer.


3.6.

Heimfahrt. Bereits um halb 9 (normal: eine Stunden später) waren wir im Frühstücksraum und trotzdem wieder die Letzten. Wenn es schon heimwärts gehen muß, dann noch mal richtig schön. Zuerst in Kaindorf günstig danken (0,864) und dann schnell ein paar Kilometer fressend über die B54 nach Gleisdorf, die A2 nach Lieboch und die B76 nach Eibiswald. Auf der wunderschönen B69 ging es dann nach Lavamünd. Weiter über Bleiburg nach Eisenkappel. Da wir jetzt Zeit genug hatten, machten wir eine Schlenker über den Schaidasattel. Empfehlenswert. Über Ferlach, die B85 und vorbei am Faaker See erreichten wir gegen 16:30 unsere Tagesziel, den Verladebahnhof Villach. Jetzt sitzen wir gegenüber im Gasthof "Zehenthof" und schlagen essend, trinkend und würfelnd die Zeit bis zur Abfahrt tot. Die Verladung war eine Schauspiel. Nicht weniger als 21 Harleys und einige andere Marken mußten verladen werden. Autos waren nicht so viel. Die Organisation, vor allem die Buchung, scheint aber bei der DB nicht optimal zu laufen. Unser Zug hatte Wagons für Neu-Isenburg, Köln und Düsseldorf. Einige der Harleys wollten
Schaidasattel
eigentlich nach Köln, hatten aber nur noch Plätze nach Düsseldorf bekommen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Lademeister waren plötzlich doch genügend Plätze da. Daher verstehe ich auch nicht so recht, warum ich die Rückreise nicht ab Salzburg antreten konnte. Immerhin waren bei der Hinreise nur 3 Bikes auf dem Zug. Unser Liegeabteil teilten wir mit 2 älteren Damen. Toll, da war ich mal gleich mit 3 Mädels allein im Abteil und dann hätten 2 meine Mutter sein können und mit der Dritten war ich verheiratet. Die Betten sind für Leute ab 1,75 Länge für erholsamen Schlaf nicht geeignet. Der Service war sehr aufmerksam und das Frühstück reichhaltig. 275 Kilometer




Impressionen

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Sölkpaß

Sölkpaß

am Schaidasattel
 
 

Murfähre

wieder auf Teer ;-(

Salzstiegel
 
 

das größte
Feuerwehrauto der Welt

Startplatz am Kulm

Abfahrt in Villach